Unihockey NWS investiert in den Nachwuchs: neue Stelle «Ausbildungsverantwortlicher NWS»
Bewusst setzen wir genau hier an. Die D-/C-Stufe ist das «goldene Lernalter»: das Fenster, in dem sich Technik, Koordination und athletische Grundlagen am besten entwickeln. Zugleich ist es eine vulnerable Phase – der Wechsel vom Klein- aufs Grossfeld gehört zu den Momenten, in denen Kinder dem Sport verloren gehen. Wer hier gute Arbeit leistet, legt das Fundament fürs Dabeibleiben, im und neben dem Feld. Die entscheidende Bezugsperson dafür ist die Trainerin, der Trainer.
Per 1. September tritt Christian Bader, Berufstrainer mit eidg. Fachausweis, die Stelle an. Nach dem Aufbau der NWS-Auswahlstufen (U13 und U15, Frauen und Männer), dem ersten regionalen Spieltag und dem ersten Girlsday ist dies der nächste Schritt, um gezielt dort in die Ausbildung zu investieren, wo die Grundlagen gelegt werden.
Wir wollen jeder Athletin und jedem Athleten einen Weg zeigen: von der Vereinsstufe über die NWS-Auswahlstufen und ergänzende Möglichkeiten im Regionalen Leistungszentrum (RLZ) bis in den Spitzensport und ebenso den Weg, ein Leben lang im Sport zu bleiben. Beides zählt. Der Hebel dafür sind die Vereine und ihre Trainerinnen und Trainer.
Was die Vereine erwarten dürfen:
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Präsenz in den Trainings
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Anleitung von Trainingseinheiten durch erfahrene Trainer:innen aus dem Leistungssport
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Coach the Coach
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ergänzende Trainerausbildungen zum J&S-Pfad, abgestimmt auf die Saisonphase
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Vernetzung und Förderung der regionalen Vereine
Wir wirken auf zwei Ebenen.
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Für die Kinder: Wir stehen mit ihnen auf dem Feld, leiten Einheiten an, geben individuelles Feedback und machen jedem den nächsten Entwicklungsschritt sichtbar.
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Für die Trainerinnen und Trainer: Wir arbeiten gezielt mit ihnen, in der Trainingsplanung, beim Setzen von Ausbildungsschwerpunkten, als Sparringpartner. So bringen wir Erfahrung aus dem Leistungssport und der Trainerbildung in die Vereine, und die Qualität wirkt Woche für Woche weiter.
Es ist unser Anspruch, mit der neugeschaffenen Rolle eine Verbindlichkeit in der Ausbildung und in der Zusammenarbeit innerhalb der Region Nordwestschweiz herzustellen: Mit jedem Ausbildungsverein vereinbaren wir feste Besuche über die Saison, eine Ansprechperson auf beiden Seiten und gemeinsame Ausbildungsschwerpunkte, die im Rahmen der Vereine leistbar sind. Gute Ausbildung soll planbar sein, nicht dem Zufall überlassen.
Woran wir uns orientieren:
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Altersgerecht und langfristig: Grundlagen vor Resultaten, im Sinne des langfristigen Leistungsaufbaus (FTEM Schweiz). Auf der D-/C-Stufe zählt die Entwicklung, nicht die Tabelle.
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Freude und Dabeibleiben: Wer Freude hat, Können erlebt und dazugehört, bleibt. Motivation ist die Voraussetzung für Qualität, nicht ihr Gegenteil.
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Vielseitig statt früh spezialisiert: Breite athletische und koordinative Grundlagen tragen weiter.
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Individuell: Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell – biologisches und chronologisches Alter fallen auseinander.
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Nachhaltig verankert: Was wir aufbauen, bleibt bei den Trainerinnen und Trainern im Verein, über die Pilotphase hinaus.
Die Stelle ist vorerst auf zwei Jahre befristet und wird von UBR sowie durch Subventionen von Swiss Olympic getragen. An der Mitgliederversammlung 2026 entscheiden die Mitgliedsvereine über eine Kostenbeteiligung durch Unihockey NWS.